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Taucheruhren - mehr als nur Sportuhren

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Taucheruhr

Die Taucheruhr ist eine Uhr, die ursprünglich zur Einhaltung der Dekompressionszeiten beim Tauchsport verwendet wurde. Heute werden diese Uhren nur selten verwendet und sind durch Tauchcomputer ersetzt worden, die alle nötigen Werte automatisch errechnen. Allerdings gibt es auch einige Taucheruhren, in die die Technik der Tauchcomputer integriert wurde. In Deutschland dürfen ausschließlich Uhren mit dem Namen Taucheruhr oder auch englisch Driver’s Watch bezeichnet werden, die der DIN 8306 entsprechen. Das heißt, sie müssen über eine geprüfte Wasserdichte von mindestens 200 Metern und eine Funktion zum Einstellen einer voreingestellten Zeitspanne verfügen sowie aus einer Entfernung von 25 Zentimetern auch im Dunkeln ablesbar sein.

Diese sogenannte Lünette darf nur gegen den Uhrzeigersinn drehbar sein, damit die Druckluft auch bei versehentlichem Verstellen der Taucheruhr ausreichend ist. Obwohl die meisten Taucheruhren heute lediglich Accessoires sind, werden sie von einigen Tauchern gerne als Backup zum Tauchcomputer verwendet. Aufgrund ihres schönen Designs werden sie jedoch auch häufig von Designliebhabern getragen, die mit dem Tauchen nichts zu tun haben.

Die Preise von Taucheruhren unterscheiden sich je nach Marke und Umfang der Funktionen erheblich. Günstige Modelle für bis zu 200 Euro verfügen meist nur über die geforderte Wasserdichte und die einseitig drehbare Lünette. In Verarbeitung und Aussehen stehen sie teureren Modellen jedoch kaum nach und sind daher besonders für diejenigen geeignet, die die Taucheruhr nur als Accessoire tragen wollen.

Taucher investieren gerne deutlich mehr in ihren Zeitmesser und erhalten dafür Funktionen wie den automatisch aktivierenden Tauchmodus, einen Maximaltiefenspeicher mit Warnung bei Erreichen der gewünschten Tiefe, Auftauchwarnung bei zu schnellem Auftauchen, auslesbare 
Protokolldaten wie Tauchzeit, Wassertemperatur und Tauchtiefe für mehrere Tauchgänge, Temperaturmesser, mehrere Zeitzonen und Stoppuhr. Besonders ausgefeilte Taucheruhren mit Funktionen, die denen eines Tauchcomputers ähneln, können daher auch aus zweiter Hand bereits rund 500 Euro kosten.

Foto: Oris

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Schmuckstück Januar 10, 2011 um 16:46

Hallo! Unter Wasser kann man ganz schlecht fahren (drive), dafür umso besser tauchen (dive). Deshalb müsste es im Text auch Diver's Watch heißen :-)

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